WAS gehört zur Lendenwirbelsäule?
Die Lendenwirbelsäule wird gebildet aus den 5 Lendenwirbelkörpern (Knochen), den jeweils dazwischen liegenden Bandscheiben und einer vielzahl von Bändern, die in unterschiedlichsten Richtungen angeordnet sind. Wichtig zu erwähnen ist das Rückenmark, welches sich entlang der Wirbelsäule und in dieser geschützt vom Gehirn bis zum Becken herabläuft und als periphere Schaltzentrale des Gehirn fungiert.
Was kann die Lendenwirbelsäule?
Die Lendenwirbelsäule kann sich in alle Richtungen bewegen: beugen/strecken, seitneigen und rotieren. Das Ausmaß der Bewegunsfreiheit variiert in den unterschiedlichen Bereichen der Wirbelsäule, wobei hier im unteren Teil die Bewegunsfreiheit geringer ausfällt, als in der Brust- und Halswirbelsäule. Dies hat überwiegend funktionelle Hintergründe. Die Funktion des Rückenmarks im Bereich der Lendenwirbelsäule ist die Ansteuerung der gesamten Beinmuskulatur, die sensible Versorgung der Haut des Beckens und der Beine, sowie die Ansteuerung eines Teils der Bauch- und Beckenorgane.
Wer schützt die Lendenwirbelsäule?
60% Bänder und 40% Muskulatur
Die Gelenke der Wirbelsäule sind tendenziell eher bandstabilisiert, wobei auch die Rumpfmuskulatur einen erheblichen Teil zur Stabilisierung der Wirbelsäule beiträgt.
Symptome?
Schmerzen im gesamten Bereich des unteren Rückens, bis in die Leistengegend
ausstrahlende Schmerzen in die Beine
assoziierte Schmerzen im Bauch
Verdauungsprobleme (Verstopfung, Durchfall)
Bewegungseinschränkung
einschießende Schmerzen nach ungewohnten Belastungen
Was kann der Lendenwirbelsäule fehlen?
Lumbago
Bandscheibenvorfall
Facettgelenkstörung / Blockierung
Ischialgie
Nervenreizsyndrom
Nervenwurzelreizung
traumatisch bedingte Frakturen der Wirbelkörper